Tagungen im Hotel Fürstenhof, a Luxury Collection Hotel, Leipzig

Tröndlinring 8  •  04105 Leipzig  •  DE  •  Telefon: ‎(49)(341) 140 0
Kontakt: Convention & Sales Department, fuerstenhofleipzig@luxurycollection.com, Hotel Fürstenhof, Leipzig, ‎+49 (0)341 140 0
Sprache

Der Serpentinsaal

Seit 150 Jahren weltweit einzigartig

Der Serpentinsaal - eine kunsthistorische Kostbarkeit

Den Den würdigen Rahmen für besonders festliche Empfänge sowie exklusive Konferenzen und Tagungen bietet der aus dem Jahre 1865 stammende original restaurierte Serpentinsaal. Der in seiner Art weltweit einmalige Serpentinsaal des Hotel Fürstenhof, Leipzig ist fast gänzlich mit dem äußerst seltenen Serpentinstein ausgekleidet und damit eine kunsthistorische Kostbarkeit. Einst als festlicher Speisesaal errichtet, empfängt Sie der Saal 150 Jahre nach seiner Erbauung in seinem ursprünglichen Glanz.

►Feiern Sie auch Ihre privaten Veranstaltungen mit uns

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen:

• +49 (0)341 140 4905 
• fuerstenhofleipzig@luxurycollection.com

Serpentingestein – Marmor der Sächsischen Könige

Das im Erzgebirge vorkommende Gestein Serpentin ist dem Marmor sehr ähnlich, doch unterscheidet es sich durch eine verblüffende Eigenart. Man kann es nicht nur mit den üblichen Steinmetztechniken bearbeiten, sondern - da es weich wie Holz ist - auch wie solches kunstvoll drechseln, ausschneiden, ja sogar schnitzen. In der Luft ausgetrocknet erreicht es später die Härte von Marmor. Die lebhafte Maserung gab dem Gestein seinen Namen: Schlangengestein - lateinisch Serpentin. Fast alle europäischen Königshäuser erwarben Serpentingefäße mit Gold und Silber, wie man es aus dem Grünen Gewölbe in Dresden kannte. Später wurden großartige Möbelstücke und Elemente der Innenarchitektur gefertigt, wie sie zum Beispiel im Casino von Monaco noch zu bewundern sind. Das kostbare Material nannte man den „Marmor der sächsischen Könige“.

Serpentinsaal im Hotel Fürstenhof

Der Architekt Moritz Münch übernahm im Jahre 1865 die Planung der Umbauentwürfe für das erste Obergeschoss des damaligen „Löhr’s Haus“. Mit der Ausstattung des Speisesaals wurde die „Sächsische Serpentin-Aktien-Gesellschaft Zöblitz“ beauftragt.

Die vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten des Materials sind im „Leipziger Serpentinsaal“ auf eindrucksvolle Weise demonstriert. Besonders weicher, hellgrauer „Schlangenstein“ wurde für geschnitzte Rosetten der ionischen Kapitelle, für das Ornamentfries sowie für die Schmuckaufsätze in den Ecken verwendet. Der optische Mittelpunkt des Saals ist der Prunkkamin, der mit Intarsien aus grünen und seltenen gelben, weißen, roten und braunen Serpentingesteinen geschmückt ist.