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Hotel Fuerstenhof, Leipzig
Troendlinring 8 · 04105 Leipzig
· Telefon:
+49 341 140 0
· Fax:
+49 341 140 3700
· In USA, call: 1-800-325-3589
Lokale Uhrzeit:
16:29
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Hotel Fuerstenhof, Leipzig
Hotel Fuerstenhof, Leipzig

Die Geschichte des Hotel Fürstenhof, Leipzig


Das Hotel Fürstenhof ist seit über 200 Jahren ein Ort der Gastlichkeit und wurde mit viel Liebe zum Detail aufwändig restauriert.
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Wie alles begann - Die Familie Löhr

1725 wurde Eberhard Heinrich Löhr in Homburg bei Halberstadt geboren. Er war einer der angesehensten und reichsten Ratsherren der Stadt Leipzig. 1760 heiratete er die Tochter des wohlhabenden Kaufmanns Gottfried Barthel. Der Sohn des Erbauers und spätere Hausherr zog mit 9 Jahren ins Wohnhaus. Ebenfalls bedeutsam für die Familie war eine Kunstsammlung, welche neben der Sammlung von Baron von Sternburg eine der umfangreichsten und erlesensten Leipzigs war.

Löhr’s Palast"

1770 ging es wirtschaftlich in Leipzig sehr turbulent zu. Nach Ende des Siebenjährigen Krieges von 1756 bis 1763, indem die Stadt mehrmals durch preußische Truppen besetzt war, herrschten Hunger und Armut vor. Trotzdem entschied sich die Familie Löhr 1770 dazu, für sich einen repräsentativen Wohnsitz zu errichten. Dazu engagierte Eberhard Heinrich Löhr den prominenten Architekt Johann Friedrich Karl Dauthe. Die Bezeichnung, die in der Bevölkerung ihre runde machte als „Löhr`s Haus“, war eine große Untertreibung für das prunkvolle Palais

Das Hotel Fürstenhof setzt neue Maßstäbe

Die Leipziger, gewöhnt an üppige Barock-Ornamentik konnten mit dem für die damalige Zeit geradezu nüchternen neoklassizistischen Stil nichts anfangen. „Hängezopf“ wurde das Patrizier Palais respektlos auch genannt, wohl wegen der außergewöhnlichen Fassadenverzierung. Es sollten Jahrzehnte vergehen, bis sich auch der breiten Bevölkerungsschicht die Schönheit dieser Architektur erschloss.


1813 – ein Jahr der Schicksalsschläge

1813 war ein schwarzes Jahr für Leipzig und die Familie Löhr. Karl Eberhard, der damalige Hausherr und Sohn von Eberhard Heinrich Löhr, verstarb. Zu dieser Zeit wurde Leipzig durch Napoleon belagert und die Völkerschlacht vertrieb die Familie von ihrem Besitz. Nach Ende der Schlacht 1830 konnten die Eigentümer wieder in ihr Haus zurückkehren.


Der Serpentinsaal, ein weltweit einzigartiges Bauwerk

Nachdem das Löhrsche Haus wieder in Besitz der Familie war, wurde entschieden 1865 im 1. Obergeschoss den prunkvollen Serpentinsaal zu errichten. Dieser prunkvolle Saal wurde aus Serpentin, einem sehr kostbaren Gestein, welches im Erzgebirge abgebaut wurde, erbaut. Adolph Keil, der Urenkel des „Fürstenhof-Erbauers“ nutzte den Saal als Rahmen für künstlerische Feste und stilvolle Soireen.

Zur Geschichte des Serpentinsaals >>

1866 verkaufte die Familie das Haus an eine Leipziger Immobiliengesellschaft. 3 Jahre später wurde das Haus als Hotel Fürstenhof wiedereröffnet. 1889 erfolgte ein Umbau, wobei der Architekt Franz Hannemann gemäß den damaligen Vorstellungen eines Grandhotels eine aufdringliche Renaissance Fassade aufspritzen ließ. Richtig angelaufen war der Hotelbetrieb erst im November 1894 als Sachsen einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Aufschwung erlebte.


Der Serpentinsaal auf Wanderung

Im Jahr 1911 erwarb ein Leipziger Industrieller das Anwesen sowie ein Nachbargrundstück. Ein neuer Hotelflügel und ein „neuzeitliches, allen Ansprüchen genügendes, großstädtisches Hotel“ entstand. Anlässlich der Hundert-Jahrfeier wurde der Serpentinsaal komplett ausgebaut und im Erdgeschoss an seiner heutigen Stelle wieder errichtet. Außerdem wurde die 23 Jahre zuvor aufgetragene Renaissancefassade wieder abgetragen und durch eine, dem Zeitgeschmack entsprechende Jugendstil Fassade ersetzt.


100 Jahre Völkerschlacht – Der Fürstenhof feiert mit

Am 18. Oktober 1913 wurde das Hotel zu Ehren des 100. Jahrestages der Völkerschlacht in Leipzig wiedereröffnet. Neuer Besitzer des Hotelgrundstückes durfte sich Herr Mathias Erwig nennen – er taufte es auf den Namen „Erwigs Hotel Fürstenhof“. Das wichtigste Ereignis aber aus der Sicht des Hotelbetriebes war die bevorstehende Fertigstellung des Leipziger Hauptbahnhofs als größter Kopfbahnhof Europas, der dem Verkehr am 4. Dezember 1915 übergeben wurde. Außerdem wurde das Nebengrundstück Löhrstraße 1 erworben und der Bau um einen Hotelflügel erweitert.


Eine neue Ära – ein neuer Besitzer

Der Architekt Hermann Günther aus Taucha hat den Fürstenhof auf einen damaligen hohen Standard gebracht. Auf einer Postkarte dieser Zeit war „Erwigs Fürstenhof“ trotz des hohen Standards recht bescheiden beworben: „Behagliches, ruhiges Heim in schönster Lage und mit modernstem Komfort.“ 140 Zimmer, davon 80 ruhig gelegene Innenzimmer, alle mit fließendem Kalt- und Warmwasser, Doppeltüren, Reichstelefon, 40 Zimmer mit Privatbad. Mäßige Preise, Bier und Weinrestaurant, Garage nebenan.


Das Hotel Fürstenhof, mehr als nur ein Hotel

Was im Fürstenhof auf kulinarischem Sektor geboten wurde, zeigt  ein Auszug einer Speisekarte  aus dem Jahr 1932: Als Vorspeise war Krebssuppe ausgewiesen, als zweite Vorspeise Zungenragout in Vol au vent. Als Hauptgericht ließ der Küchenchef junges Rebhuhn mit Ananas-Kraut servieren, dazu Schaumkartoffeln und Preiselbeeren. Es folgte eine erlesene Käseplatte. Dazu ließ der Sommelier einen 1928er Liebfrauenmilch Valckenberg und einen 1928er Beaujolais Fleurie ausschenken.

Das Hotel Fürstenhof, Leipzig im Rampenlicht der DDR

Den Zweiten Weltkrieg überstand das Hotel glücklicherweise ohne weiteren Schaden zu nehmen. Am 18. April 1945 rollten die ersten amerikanischen Panzer in die Stadt, zehn Wochen später rückte die rote Armee nach. Das Schicksal der Stadt war besiegelt, es wurde in den Kommunismus „befreit“. Der Name Fürstenhof passte nicht in das ideologische Konzept der neuen Machthaber und ab 1949 bekam es seinen neuen Namen: Hotel International, außerdem gehörte es von diesem Tag an der Interhotel-Gruppe an.


Ein Hotel für fürstliche Bankette

Der Fürstenhof war zu DDR-Zeiten ein beliebtes Hochzeitshotel. Bis zu 280 Mal im Jahr musste die Küchenbrigade für Grüne, Silberne und Goldene Hochzeiten auftragen. Der bevorzugte Rahmen für solche Familienfeste war der große Serpentinsaal, wie er auch heute wieder unter ganz anderen Bedingungen bei festlichen Veranstaltungen gern genutzt wird. Allerdings war nicht zu übersehen, dass der Glanz des Hauses als Hotel International verblasste.


Eine neue Zeit, eine neue Marke

Immer häufiger standen Zimmer leer; Teile des Gebäudes wurden schlicht gar nicht mehr genutzt. 1992 schließlich, schloss das „Hotel International“ seine Pforten. Ab 1993 erfolgten Rekonstruktion, Restaurierung und Renovierung des Hauses, bis es im Jahr 1996 unter dem Namen Hotel Fürstenhof Kempinski wiedereröffnet wurde. Mit dem traditionsreichen Fürstenhof hat Kempinski ein Haus, das die hohen Erwartungen eines anspruchsvollen Publikums erfüllt: ein Haus, das mit der Bezeichnung „Das feine kleine Grandhotel“ zutreffend umschrieben ist.


Das Schicksal des Hotel Fürstenhof, Leipzig steht unter einem neuen Stern

Eine „Sternstunde“ schlug dem Restaurant Fürstenhof im Frühjahr 1997: der Gault Milliau gab ihm 14 Punkte und hob ihn damit in den Rang der „besten Schlemmeroase der Messestadt“. Das Management reagierte sofort und lud die Leipziger zu einem „Test“ der meisterlichen Kochkunst ein. „Ein Bruchen geht um die Welt“ war der Slogan der kulinarischen Aktion, die einmal im Monat am Sonntagmorgen mit wechselnden Spezialitäten aus verschiedenen Ländern Gourmets wie auch Gourmands in den Fürstenhof lockte.

Seit Oktober 2000 gehört der Fürstenhof zur berühmten Hotelmarke „The Luxury Collection“ von Starwood Hotels & Resorts.


The Luxury Collection

Die Luxury Collection ist der Schlüssel zu den begehrtesten Destinationen rund um den Globus, zu den authentischen Schauplätzen und einzigartigen Erlebnissen dieser Welt. Jedes der mehr als 65 Hotels und Resorts ist Ausdruck der Besonderheit seines Standortes; ein Kleinod, das sorgsam bewahrt und in eine kostbare Kollektion eingereiht werden möchte. Stolze Paläste europäischer Städte, verzauberte Buchten, versteckte Refugien inmitten der Weinberge, innovative Spas und ausgedehnte, weltweit renommierte Golfplätze sind nur einige der Juwelen im brillanten Collier der Luxury Collection.

Ein Aufenthalt in einem Luxury Collection Hotel ist mehr als nur exklusive Residenz; es ist der Inbegriff eines Landes, seiner Menschen und des Zaubers, der ihm innewohnt. Ganz einfach die Essenz einer jeden Destination – pures, bereicherndes Reisen.